Gluten-free, vegetarian rice pancakes  • Glutenfreier, veganer Reispfannkuchen • by foomici.com

Neue, vegane Lebensmittel und ein glutenfreier Reispfannkuchen mit leichtem Topping

Seit einiger Zeit koche ich komplett vegan. Bei einer Ernährungsumstellung gesellen sich automatisch neue Lebensmittel zu den altbekannten. Bei mir sind zwei Neulinge schon nicht mehr wegzudenken. Sie sind eine grosse Bereicherung für meine Küche. Allerdings muss man sie mit Mass einsetzen.

Da ist einerseits das Kokosfett, welches ich gerne als Bratöl verwende. Es ist ein wahres Wundermittel. Ein Fettburner mit gesundem Cholesterin. Und es verleiht allen Speisen eine angenehm samtige Note. Allerdings ist darauf zu achten, dass das Fett Bioqualität hat. Dann kann man auch davon ausgehen, dass es umweltschonend angebaut wird. Kokosfett ist ja nicht ganz unumstritten, bezüglich Anbau und Transport zu uns. Am reinsten ist das Kokosfett wenn es mit «Virgin Cocanut Oil» gekennzeichnet ist.

Der zweite Neuling ist das vegane Kokosjoghurt von Harvest Moon. Es hat eine leichte Kokosnote, ist unglaublich sämig und lässt sich für Süsses und Salziges verwenden. Mit ihm kann eine wunderbare rahmige Sauce gezaubert werden. Oder mit etwas Sojajoghurt gemischt, hat man einen leckeren Dip. Je nach Verwendung strecke ich das heftige Joghurt mit Sojamilch oder Sojajoghurt.

Was wohl allen Kokosprodukten gemein ist, sollte der Bedarf immer mehr steigen, dann wird es wohl nicht mehr möglich sein, die Produkte nachhaltig zu produzieren und dann hätten wir das gleiche Dilemma wie beim Palmfett.

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Reispfannkuchen glutenfrei

Nun aber zu den Reispfannkuchen. Das schneeweisse Reismehl habe ich beim Schwarzenbach bezogen. Die flüssige Teigmasse wird nicht anders als bei herkömmlichen Pfannkuchen gemacht. Reismehl mit Sojamilch, Eiersatz und einer Prise Salz mischen. Ich habe noch etwas Olivenöl dazugegeben. Gut mit dem Schwingbesen verquirlen und schon haben wir den Teig, welcher nur noch in einer Bratpfanne ausgebacken werden muss. Als Fett habe ich mein oben erwähntes Kokosfett verwendet.

Der Reispfannkuchen ist übrigens im Vergleich zu seinen Weizenkollegen, angenehm leicht und luftig und liegt nicht schwer im Magen.

Auberginetopping

Eine Aubergine und eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Kokosfett scharf anbraten. Sojamilch und Kokosjoghurt dazugeben und verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Ras el Hanout würzen.

Tomatensauce

Dattel Tomaten in Scheiben schneiden und zusammen mi einer klein geschnittenen Zwiebel in Kokosfett anbraten. Passierte Tomaten dazugeben. Etwas Knoblauch hineinpressen. Mit Pfeffer, Salz und frischem Basilikum würzen. Die Hitze reduzieren und etwas Sojamilch untermischen.

Joghurtsauce

Kokosjoghurt mit Sojajoghurt zu gleichen Teilen mischen. Etwas Knoblauch hineinpressen. Mit Pfeffer, Salz, Paprika und Sumac würzen.

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Ist der Pfannkuchen gebraten, kann er auf einem Teller angerichtet werden. Das Auberginetopping in die Mitte geben. Darüber kommt die Tomatensauce und die kalte Joghurtsauce. Bon App!

Einkaufsliste

Kokosjoghurt Harvest Moon (Bioladen)
Sojajoghurt Provamel (Bioladen)
Sojamilch Provamel (Bioladen)
Kokosfett (Bioladen)
Dattel Tomaten
passierte Tomaten
Reismehl (Schwarzenbach und Bioladen)
Eiersatz
Aubergine
Zwiebel
Knoblauch
Basilikum frisch
Ras el Hanout (Schwarzenbach)
Sumac (Schwarzenbach)
Paprika
Pfeffer
Salz

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